Sportlerin des Jahres 2025
Vorstellung der zur Wahl stehenden Sportlerinnen
Unsere zur Wahl stehenden drei Sportlerinnen sind sowohl in der Sporthalle als auch auf Schnee aktiv. Jede konnte auf ihrem Fachgebiet überzeugen und auf großer internationaler Bühne Erfolge für ihre Vereine und die Stadt Langenfeld erzielen.
Fiona Krummel (Tanzhaus ad libitum – Akrobatik & Showdance)
Fiona Krummel konnte in 2025 erfolgreich an zwei Weltmeisterschaften der Verbände IDO und DWC teilnehmen. In Mailand erreichte sie im Acro Solo den 5. Platz, in Burgos sicherte sie sich im Lyrical Solo den 6. PLatz. Zusätzlich sicherte sich die 15-Jährige zwei Deutsche Meistertitel im Acro Solo.
Anna-Maria Bader (TuS St. Arnold - Karate)
Nach dem Gewinn des Vize-Weltmeistertitels wurde Anna-Marias sportliche Laufbahn zunächst gebremst. Eine siebenfache, komplizierte Knieverletzung machte eine Operation notwendig, darunter ein Meniskusriss, mehrere Teilrisse von Kreuz-, Innen- und Außenband sowie ein Bruch. Es folgten Monate intensiver Physiotherapie und Rehabilitationsmaßnahmen.
Im April kehrte sie schließlich ins Training zurück und stellte sich kurz darauf bereits der nächsten großen Herausforderung: den USA Open in Las Vegas. Dort zeigte sie, dass sie trotz der langen Verletzungspause wieder konkurrenzfähig ist. In der Kategorie Kata Damen erreichte sie das Halbfinale, unterlag dort einer Athletin aus China, konnte sich jedoch im Kampf um Platz drei gegen eine Starterin aus Mexiko durchsetzen und gewann Bronze. Auch im Kumite der Damen -65kg erkämpfte sie sich eine Bronzemedaille. Mit zwei Medaillen im Gepäck trat sie die Heimreise an.
Im Sommer folgte der nächste internationale Wettkampf: Beim Topaz Cup in Leiden (Niederlande) trat Anna-Maria bereits in der Erwachsenenklasse an. Trotz dessen konnte sie sich dort sowohl in Kata als auch im Kumite jeweils die Bronzemedaille sichern, ein bemerkenswertes Ergebnis auf internationaler Bühne.
Angesichts der langen Verletzungspause fällt die Bilanz des Jahres sehr positiv aus. Anna-Maria hat gezeigt, dass sie sich nach einem schweren Rückschlag erfolgreich zurück kämpfen und auf nationaler wie internationaler Ebene wieder vordere Platzierungen erreichen kann. Diese Entwicklung, ihre Konstanz und der erfolgreiche Übergang in höhere Leistungsklassen sprechen dafür, ihr die Stimme zu geben.
Stefanie Wiegel (Lebenshilfe - Snowboard)
3 Bronzemedaillen bei den Weltwinterspielen in Turin mit dem Snowboard
Einen Medaillen Satz Gold Silber Bronze auf Rollerskates bei den Bayrischen Landesspielen in Erlangen
Stefanie Wiegel (34 Jahre) hat sich durch den Gewinn von 2 Silbermedaillen bei den Nationalen Spielen 2024 in Thüringen für die Winterweltspiele in Turin qualifiziert.
Bei den Weltspielen nahmen 1500 Sportler aus 100 Ländern teil. Steffi war eine von 53 Deutschen Sportlern.
Nach 2 Vorbereitungslehrgängen in Landgraaf und Todtnauberg und der Einkleidung bei Adidas in Herzogenaurach, ging die Reise über Mailand nach Turin zum Hosttown Programm. Nach einer tollen Eröffnungsfeier ging es nach Bardonecchia zu den Snowboardwettbewerben.
Beim Riesenslalom gewann Stefanie ihre erste Bronzemedaille.
Beim 2. Wettbewerb dem Slalom lag Steffi nach dem ersten Lauf auf Platz 1. Im 2. Lauf lag Steffi auf Goldkurs leider rutschte sie kurz vorm Ziel an einem Tor aus, rappelte sich wieder auf und kam ohne Torfehler ins Ziel. Um so größer war die Freude als sie bei der Siegerehrung dann ihre 2. Bronzemedaille bekam.
Zum Abschluss erkämpfte Steffi bei dem neuen Parallelslalom Rennen ihre 3. Bronzemedaille.
Turin waren Steffis 5. Teilnahme an Weltspielen neben Berlin 2023 Rollerskating war sie noch 2017 in Schladming und 2013 in Korea auf dem Snowboard dabei und 2011 in Athen mit Skates.