Entdeckungstour Gieslenberg
Reusraths Kiebitze: Rückkehr eines besonderen Vogels
Einst war der Kiebitz in unseren Breiten ein „Allerweltsvogel“, dessen charakteristische Rufe ganz selbstverständlich zum Landschaftsbild gehörten. Heute ist das Bild ein anderes: Der Vogel steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Doch Gieslenberg ist ein ganz besonderer Ort: Die hiesigen Kiebitzflächen gelten als die bedeutendste Kolonie im gesamten Kreis Mettmann. Gemeinsam mit Experten des NABU erkunden wir auf dieser ENTDECKUNGSTOUR, wie durch gezielten Schutz und die Kooperation mit der Landwirtschaft dieser wertvolle Rückzugsort erhalten bleibt. Erfahren Sie direkt an den Flächen, warum dieser Standort für das Überleben der Art so entscheidend ist.
Die Entwicklung unserer Kulturlandschaft
Auf dem Weg zwischen den Stationen erfahren Sie Wissenswertes über die Entwicklung der Kulturlandschaft in Gieslenberg. Wir betrachten den Wandel von der einstigen Aue hin zu den heutigen Ackerflächen und Wiesen. Gemeinsam mit dem NABU beleuchten wir, wie sich die Nutzung der Flächen über die Zeit verändert hat und welche Bedeutung die heutige Struktur für die Artenvielfalt und das Gesicht unseres Stadtteils hat.
Einblick in die kleinstrukturierte Landwirtschaft bei „Feldernte Busch“
Ein weiterer Höhepunkt führt uns zur Feldernte Busch. Hier erwartet uns ein besonderer Einblick in die traditionelle Landwirtschaft. Familie Busch öffnet exklusiv ihre Hoftore und zeigt uns auf ihren charmanten Flächen, wie Obst, Gemüse und das beliebte Blumenfeld zum Selberschneiden noch mit viel Handarbeit und Leidenschaft quasi „wie anno dazumal“ bewirtschaftet werden. Es ist die seltene Gelegenheit, einen Betrieb kennenzulernen, der bewusst auf traditionelle Landwirtschaft und Vielfalt setzt.
Termin: 09. Mai 2026
Beginn: 14:30 Uhr
Dauer. Ca. 1,5 – 2 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Brunnenstraße (zwischen Schützenheim, Fußballplatz und Schule)
Teilnahme: Kostenlos (Anmeldung erforderlich)
Anmeldung & Teilnahme
Da uns die Qualität des Austauschs und der Schutz der Brutflächen am Herzen liegen, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt.
Wichtiger Hinweis: Da wir uns in der freien Natur bewegen, tragen Sie bitte festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste, wetterfeste Kleidung.
Entdecken Sie mit dem KULTURGUT e.V., dem NABU-Langenfeld und FeldernteBusch die Schätze unserer Heimat.

