„Abgestaubt und aufgemöbelt“: Jury kürt die drei Gewinner-Schulen des Upcycling-Wettbewerbs
Zwei Wochen lang waren die Stühle aus dem Upcycling-Wettbewerb „Abgestaubt und aufgemöbelt“ der Verbraucherzentrale Langenfeld und der Stadt Langenfeld im Rathausfoyer ausgestellt. Insgesamt drei Langenfelder Schulen haben an dem Projekt teilgenommen. Die Schülerinnen und Schüler haben in Eigenregie ausrangierte, teils kaputte Stühle neu lackiert, gepolstert und umfunktioniert.
Zum Ende der Ausstellung hatte die Jury nunmehr die Qual der Wahl, den oder die Gewinnerstühle aus den 21 upgecycelten Stühlen zu ermitteln. In die Bewertung flossen die Kreativität der Idee, die Umsetzung sowie die Nachhaltigkeit sowohl beim Einsatz der Materialien als auch bei der Wiederverwendbarkeit ein. Darüber hinaus konnten auch die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung ihren Lieblingsstuhl posten und sich so in die Bewertung einbringen.
„Die Ergebnisse haben uns allesamt begeistert. Von Stühlen mit eingerissenem Polster, die neu bezogen und verziert wurden, bis hin zu Stühlen, die zu Häusern für Haustiere, zur Werkbank oder zum Kräuterbeet umfunktioniert wurden, war alles dabei“, erläutert Laura Leuders, Umweltberaterin der Verbraucherzentrale NRW in Langenfeld.
Seit heute stehen die Gewinner-Stühle fest: „Die Freundschaftsbank“ von der Kopernikus-Realschule, der „Weltstuhl“ von der LVR-Paul-Klee-Schule und „Kitty’s Paradise“ von der Prismaschule.
„Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern ganz herzlich. Allen Stühlen sieht man die Arbeit und Begeisterung an, die hineingeflossen sind“, erzählt Jens Hecker, Leiter des Klimaschutzteams der Stadt Langenfeld, und ergänzt: „Die knapp 2.000 € Preisgeld aus der 1.000 Thermobecher für Langenfeld-Aktion werden wir gleichmäßig an die Fördervereine aller drei Schulen aufteilen.“
Die Verbraucherzentrale und die Stadt Langenfeld möchten sich ganz herzlich für das Engagement und die Kreativität aller Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen, die das Projekt begleitet haben, bedanken. „Das Projekt zeigt, dass Nachhaltigkeit Spaß macht und jede und jeder Einzelne ohne ausgeprägte handwerkliche Fähigkeiten neue Einzelstücke erschaffen und zu einem geringeren Müllaufkommen beitragen kann“, so Umweltberaterin Laura Leuders.